Diagnostik

Die lungenärztliche Diagnostik orientiert sich an den klinischen Beschwerden und der Krankengeschichte. Für Neupatienten wird dies zur Vereinfachung auf einem standardisierten Anamnesebogen erfragt. Darauf basierend wird ein diagnostischer Ablauf entwickelt, der meist an einem Termin durchlaufen werden kann, um rasch eine gesicherte Diagnose zu erhalten und die Behandlung einleiten zu können. Die diagnostischen Schritte orientieren sich an wissenschaftlichen Leitlinien sowie den Bedürfnissen des jeweiligen Patienten und moderner Technik.

Angebote zur pneumologischen Diagnostik in unserer Praxis…

Therapie von Erkrankungen

Nach Diagnosestellung wird häufig eine medikamentöse Therapie mit dem Ziel der schnellen und anhaltenden Verbesserung der zur Vorstellung führenden Beschwerden eingeleitet. Des Weiteren kommen physiotherapeutische oder komplementärmedizinische Ansätze zum Einsatz. Die jeweilige Therapie ist, wie die Diagnostik, an den geltenden Leitlinien orientiert und wird individuell geplant. Von enormer Bedeutung ist die korrekte Anwendung der Therapie (meist Inhalatoren), weshalb neben einem schriftlichen Behandlungsplan mit Erläuterung der jeweils zum Einsatz gekommenen Medikamente auch eine Kurzschulung durch die Assistentinnen des Praxisteams gehört. Denn: Nur ein richtig angewendetes Medikament kann den maximalen Nutzen bringen.

Erstvorstellung

Sie kommen das erste Mal zu uns?

Um sie als Neupatienten in unserer Praxis gut betreuen zu können, bitten wir Sie vorab einen Bogen zu Ihrer Krankenvorgeschichte auszufüllen. Diesen können Sie als PDF hier herunter laden und zu Ihrem Termin in der Praxis ausgefüllt mitbringen. Wichtig ist für uns die Information über regelmäßig angewendete Medikamente. Bringen Sie bitte ihren bundeseinheitlichen Medikamentenplan mit. Bitten Sie ggf. Ihren Hausarzt diesen auszustellen, dieser ist nach § 31a SGB V verpflichtet einen zu erstellen sobald Sie drei oder mehr Medikamente einnehmen.

Ersatzweise können Sie Namen der Medikamente und deren Dosierung in den Anamnesebogen eintragen oder einen eigenen Medikamentenplan zur Untersuchung mitbringen. Notwendig sind auch die Vorlage von Krankenhaus- und Arztberichten. Wenn möglich nehmen Sie bitte bisher eingenommene Inhalatoren zwei Tage vor der Erstvorstellung bei uns nicht ein, um Messergebnisse nicht zu verfälschen. Sollte ein Röntgenbild der Lunge oder ein CT innerhalb der letzten zwei Jahre angefertigt worden sein, so bringen Sie bitte den schriftlichen Befund und die Bilddaten auf CD/ USB-Stick/ Datenfernübertragungs-Link der Röntgenpraxis mit.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Neuvorstellungen ausschließlich nach Überweisung durch Ihren Hausarzt/ Facharzt oder eine Klinik möglich sind.

Wir behandeln keine Kinder unter 15 Jahre. Bitte wenden Sie sich an ihren Kinderarzt oder Kinderpneumologen.

Verlaufskontrolle

Sie sind regelmäßig wegen Ihrer chronischen Erkrankung, wie Asthma oder COPD bei uns in Behandlung?

Sie erhalten an der Anmeldung einen Bogen den Sie bitte im Vorfeld der Konsultation ausfüllen. Im Gespräch können so der Erfolg der Therapie und etwaig aufgetretene Begleiterscheinungen genauer besprochen werden.

Überweisungsscheine sind hier nicht unbedingt nötig, jedoch ein gängiges Kommunikationsmittel zwischen Hausarzt und Facharzt.

Wiedervorstellung

In einigen Situationen sind externe Untersuchungen nötig, Laborwerte sind zur weiteren Behandlung wichtig oder eine medikamentöse Behandlung soll nach einigen Wochen kontrolliert werden. So geht es weiter:

Arztbrief

Den Arztbrief erhält Ihr Hausarzt oder überweisender Arzt nach Eingang aller Befunde und inhaltlichem Abschluss des Behandlungsfalles. Dies ist zwar in der Regel nach der Behandlung der Fall, jedoch gelegentlich erst sobald alle extern angeforderten Befunde vorliegen und eventuelle Rücksprachen gehalten wurden. Der Arztbrief wird als eArztbrief versendet und nur auf Ihren expliziten Wunsch hin in Ihrer ePA gespeichert. Derzeit speichern wir die Befunde nur auf explizite Aufforderung seitens der Patientinnen und Patienten in der ePA, da die gegenwärtige Ausbaustufe für Medizinerinnen und Mediziner keine im Praxis- und Klinikalltag sinnvolle Nutzung zulässt.